Zum ersten Mal in der Season 9 gingen die Piloten bei Regen auf die Strecke. Im dritten Freien Training am frühen Sonntagmorgen und im Qualifying präsentierte sich der 2,355 Kilometer lange Kurs auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof mit nassen Verhältnissen. Darüber hinaus machte die Streckenoberfläche auf dem Flughafen-Vorfeld den Double Header für den Hankook iON Race zur bisher größten Herausforderung des Jahres. Hankook Formel E Renningenieur Thomas Baltes. „Die große Challenge für die Reifen auf der Strecke in Tempelhof waren die Betonplatten. Teilweise mit Kiesanteil, teilweise ohne und darüber hinaus an vielen Stellen ausgebessert. Über die Jahre ist der Kies jedoch sehr ausgewaschen und bot immer wieder unterschiedliche Grip-Level, was es für die Piloten im Handling nicht einfach machte. Außerdem ist der Beton sehr hell und erwärmte sich deutlich weniger als dunkler Asphalt. Der Regen am Sonntagmorgen senkte das Grip-Level dann noch einmal merklich und erforderte einen sehr sensiblen Umgang mit den Gen3-Boliden.“